Migräne-Tagebuch

Foto von Tagebuch (PantherMedia / dimaberkut) Wer über einige Wochen oder Monate seine Beschwerden in einem Tagebuch beschreibt, kann Auslösern für Migräne auf die Spur kommen. Hier finden Sie einen Tagebuch-Vordruck (PDF) zum Ausdrucken und Ausfüllen.

Sie können auf dem Vordruck eintragen, was an einem Tag mit Migräne passiert ist – zum Beispiel:

  • Gab es Stress?
  • Hatte ich Schlafstörungen?
  • Was habe ich gegessen oder getrunken?

Sie können die Migräneattacke genauer beschreiben und eintragen,

  • zu welcher Tageszeit die Schmerzen begonnen haben,
  • wie lange die Attacke gedauert hat und
  • wie stark die Kopfschmerzen waren.

Wichtig ist auch, festzuhalten,

  • ob Sie Medikamente genommen haben
  • und wenn ja: welche und wie viele.

Die Tagebuch-Einträge helfen nicht nur dabei, mögliche Migräneauslöser herauszufinden. Wenn Sie sich Ihre Einträge über längere Zeit anschauen, können Sie auch mehr über Ihre Migräne erfahren – zum Beispiel ob sie chronisch ist. Sie können ablesen, wie oft es zu Attacken kommt – und wie häufig Sie Medikamente genommen haben.

Ein Migräne-Tagebuch zu führen, kann auch hilfreich sein, wenn noch nicht eindeutig klar ist, ob Sie eine Migräne oder eine andere Kopfschmerzerkrankung haben – zum Beispiel Cluster-Kopfschmerzen.

Um einen noch besseren Überblick zu bekommen, können Sie auch im Kalender die Tage ankreuzen, an denen Sie Kopfschmerzen haben – und zum Beispiel zusätzlich markieren, wenn Sie Medikamente dagegen genommen haben. Wer mit digitalen Tagebüchern (Apps) gut zurechtkommt, kann auch solche Alternativen nutzen.

Schlagwörter: G43, Kopf und Nerven, Kopfschmerzen, Migräne, R11, R51